Wie die Genfood-Mafia unser Essen verseucht


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Nicht nur die Vergiftung der Umwelt durch Stratosphärische Geoengineering-NANO-Materialien im Megatonnenbereich die uns und unsere Umwelt jährlich belasten, dazu kommen noch die giftigen Produkte auf unserem täglichen Teller. >>> WAS IST  MIT UNSEREN REGIERENDEN NICHT MEHR IN ORDNUNG..? 

UNSER TÄGLICHES GIFT..

Der Luftraum wird massiv durch elektromagnetische metallische Substanzen angereichert, die durch Fallout in unsere Nahrungskette gelangen. Meere und Böden werden durch Aluminium, Bariumsalze, Polymere Trägersubstanz der Sprüh-Materialien) und Schwefelaerosole massiv belastet. Die Ozonschicht wird durch diese Substanzen permanent verdünnt/geschädigt. Dazu kommt der toxische Müll auf unserem Teller.

Bienen sterben rund um den gesamten Globus – weltweit, Kleinsttierlebewesen haben einen Rückgang von 80% zu verzeichnen. Nicht nur das Gift auf dem Acker, auch zivile/militärische Stratosphärische SRM Aerosol-Programme und das ständige Aufheizen der Atmosphäre durch militärische HAARP-Anlagen (((HAARP – Atmosphere-Heather))) durch Mikrowellen-Strahlen sind für diese Ausrottung der Bienen und Kleinsttierlebewesen verantwortlich.

Todesfalle Gen-Food

Wir fürchten uns zu Recht vor Glyphosat, weil der umstrittene Unkrautvernichter im dringenden Tatverdacht steht, Krebs auszulösen. Und weil Glyphosat überall breit verwendet wird, ist er jetzt auch in der Muttermilch aufgetaucht.. und über Lebens- und Futtermittel auf unseren Tellern. (1)

Und wie immer will die Industrie von nichts was wissen, das ihr selbst den besten Ertrag bringt. Dieses Spiel scheint System zu haben und nennt sich Lobbyismus. Bei Glyphosat z.B. führt die Spur ausgerechnet zum staatlichen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), der maßgeblichen Instanz für die Risikobewertung von Glyphosat und wirft Fragen zu diesen Verbindungen zur Agrar-Lobby auf. (2)

Noch weit interessanter und aufschlussreicher wird die Spurensuche, wenn man sich mit dem Thema Genfood gezielt beschäftigt. Während wir Verbraucher nach gutem, günstigem und nachhaltigen Essen Ausschau halten, geht es anderenorts um ganz andere Interessen. Mittels TTIP wollen die großen US-Lebensmittelkonzerne uns unter anderem mit gefährlichen Genfood überschwemmen.

Türöffner TTIP

Auch bei TTIP glänzt der Staat durch Abwesenheit, und zwar nicht in Form einer Behörde, sondern in Gänze. Denn das angebliche Freihandelsabkommen wird nicht nur geheim zwischen der EU und den USA verhandelt, es bringt im Ergebnis auch eine glatte Enteignung europäischer Staaten zugunsten US-amerikanischer Multis.. und das Ende von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie bei uns. (3)

Der Verdacht liegt also nahe, dass im Bereich der Lebensmittelsicherheit mafiöse Strukturen am Werk sind, die Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit ebenso kalt lassen wie die Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Um diesen Verdacht nachzugehen, muss man sich zunächst mit dem Thema Genfood an sich beschäftigen. FAKT ist erst einmal, dass es in Europa so gut wie keine gentechnisch veränderten Lebensmittel gibt, weil der Verbraucher das mit großer Mehrheit ablehnt. So weit, so gut – und jetzt kommt das große ABER..

ZUTATEN FÜR DIE LEBENSMITTELHERSTELLUNG WERDEN SEHR WOHL AUS GEN-PFLANZEN GEWONNEN: 

„Diese Zutaten finden häufig Verwendung in Fertigprodukten und Süßwaren. Auch in der EU ist ihre Verwendung als Lebens- und Futtermittel erlaubt.“ (4)

Auf einem Umweg kommt Gen-Food also doch bereits jetzt auf unseren Speiseplan. Abgesehen davon ist es auf dem amerikanischen Kontinent bereits sehr stark auf dem Vormarsch  und Gen-Pflanzen wachsen dort munter auf so manchen Feldern, obwohl deren Verbreitung bekanntermaßen so kaum zu kontrollieren ist. Und vor allem ist die Abhängigkeit vom industriellen Agrarbusiness bedenklich, der zudem die Umwelt zerstört – aber dafür den Konzernen massiv Profite beschert. (5)

Kein Wunder, denn Konzerne wie Monsanto wollen nichts weiter, als die weltweite Landwirtschaft unter ihre Kontrolle zu bringen – natürlich zum Wohle aller. (6)

Und mittels TTIP und auf allen erdenkbaren Wegen bahnen sich die Agrarkonzerne jetzt auch ihren Weg nach Europa. Die Voraussetzungen scheinen auch auf Seiten der europäischen Prüfbehörden so günstig zu sein, wie bei den schlafenden Staaten. Denn zuständig für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen und daraus hergestellter Lebensmittel ist die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, kurz EFSA, die sich durch ein merkwürdiges Verhalten verdächtig macht: „Die EFSA hat bisher jede Gen-Pflanze als sicher bewertet, auch wenn wissenschaftliche Studien das Gegenteil zeigten.“ (7)

 

Gezielter Lobbyismus scheint ein Teil der Antwort zu sein, massiver Druck seitens der Vereinigten Staaten von Amerika ein weiteres Puzzleteil: „Geheime Unterlagen haben gezeigt, dass Washington damit droht, Expertenerleichterungen für Europas Autoindustrie zu blockieren, um im Gegenzug zu erreichen, dass die EU mehr US-Agrarprodukte abnimmt. Gleichzeitig attackieren die Amerikaner das grundlegende Vorsorgeprinzip beim europäischen Verbraucherschutz.“ (8)

Und langsam wird aus diesen einzelnen Hinweisen ein Bild: Es gibt nur wenige marktbeherrschende Lebensmittel- und Agrarkonzerne wie Monsanto weltweit. Diese versuchen mit aller Macht und mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, ihre finanziellen Interessen durchzusetzen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen und umfasst alle Maßnahmen generalstabsmäßig geplanter Lobbyarbeit. Dazu gehört eine gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit enormen Budgets, ebenso wie die „Kontaktpflege“ zu Politikern und zu allen Entscheidungsträgern auf allen relevanten Ebenen. Auch aggressive und ungewöhnliche Mittel sind dabei nicht ausgeschlossen, denn nur die Zielerreichung zählt. Die Krönung wäre ein Abkommen wie TTIP, dass uns zu Geißeln der US amerikanischer Großkonzerne machen würde.

Aber es geht auch anders, denn auch ohne staatliche Hilfe würde ein Konzern wie Monsanto andere Mittel und Wege finden,.. etwa durch eine Klage gegen die EU vor der Welthandelsorganisation (WTO).. etwa wegen des Einfuhrstopps für ein genverändertes Nahrungsmittel.. oder wegen irgendeines Anbauverbots – und würde wahrscheinlich sogar gewinnen. (9)

Wir dürfen uns deshalb in Zukunft über gentechnisch veränderte Lebensmittel ohne jegliche Kennzeichnungspflicht freuen,.. über das berühmte Chlor-Hühnchen, genießen Nanotechnologie-Lebensmittel,.. hormongestärktes Fleisch ebenso wie Gen-Mais.

Wollen wir das..?

Oder wollen wir unser Interesse als Verbraucher an gesunde und nachhaltig produzierten Lebensmitteln durchsetzen? Deren Preis ohne die horrenden Profite der Agrarkonzerne im Übrigen durchaus akzeptabel wäre. Auch die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung kann laut Vereinten Nationen ganz ohne Genfood sichergestellt werden. (10)

Artikel von Watergate TV: http://www.watergate.tv/2016/09/30/video-genfood-mafia-sam/

  1. Albert Schweitzer Stiftung: Glyphosat – Auswirkung auf die Natur

https://www.albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/glyphosat-auswirkungen

 

  1. Quelle: taz >>> Interessenkonflikte um Pflanzengift – Tod auf dem Feld – Glyphosat ist das meist gekaufte Pflanzengift – und das umstrittenste. Über die Nähe von Behörden und Lobbyisten.  http://www.taz.de/!161092/

 

  1. Quelle: n-tv.de – Der Vertrag, den Europa fürchtet: So gefährlich ist TTIP

http://www.n-tv.de/politik/So-gefaehrlich-ist-TTIP-article12786966.html

 

  1. Quelle / Zitat: Greenpeace – Rund 80% der weltweiten Sojaernte landet im Tierfutter. Es werden auch Zutaten für die Lebensmittelherstellung aus Gen-Pflanzen gewonnen wie Z.B. Maisstärke, Sojalecithin, Soja- und Rapsöl, sowie Zucker.http://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/gentechnik/gen-food-was-ist-das
  2. Quelle: ZEIT online Gentechnisch veränderte Nahrung in Amerika

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/infografik-gentechnik-landwirtschaft-soja-argentinien

 

  1. Quelle: Greenpeace -Ein Gentechnik Gigant kontrolliert die Landwirtschaft- Der Monsanto-Konzern blickt auf eine lange Skandalchronik zurück, von Agent Orange über PCB bis zum Dioxin. Derzeit stammen 90% aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Das global agierende Unternehmen verfolgt ein atemberaubendes Ziel: Es will die globale Landwirtschaft vollständig unter seiner Kontrolle bringen.

https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/gentechnik/monsantos-machtstrategien-unternehmensaufkaeufe-ein-report

 

  1. Quelle / Zitat: Greenpeace

http://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/gentechnik/gen-food-was-ist-das

 

  1. Zitat: Verbraucherzentrale Hamburg – – TTIP oder CETA – Schmeckt`s? Gentechnisch veränderte Lebensmittel werden ohne Kennzeichnung in der Europäischen Union verkauft. Die Kennzeichnungspflicht wird aufgeweicht. Das Zulassungsverfahren für neue Pflanzen wird einfacher, und genetisch veränderte Futtermittel werden verstärkt importiert.

http://www.vzhh.de/ernaehrung/347439/ttip-schmeckts.aspx

 

  1. Quelle: Badische Zeitung – Müssen die Europäer Genfood essen? Würde Europa mit Genfood überschwemmt, wenn TTIP in Kraft tritt?

http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/muessen-die-europaeer-genfood-essen–106642519.html

 

 

  1. Quelle: Zentrum der Gesundheit – Monsanto-Gift: Trotz hoher Giftigkeit und EU-Verbot in anderen Ländern im Einsatz >>>>Die afrikanischen Regierungen verurteilen Monsanto`s Behauptung, dass GMO`s nötig seien, um die Hungrigen auf der Welt zu sättigen: „Wir widersprechen ausdrücklich dem Bild der Armen und Hungrigen aus unseren Ländern, das von den riesigen multinationalen Konzernen verwendet wird, um eine Technologie voranzutreiben, die weder sicher noch umweltfreundlich  oder vorteilhaft für unsere Wirtschaft ist. Wir glauben, dass diese Technologie die Artenvielfalt, das Wissen vor Ort und die nachhaltigen landwirtschaftlichen Systeme zerstören wird, die unsere Bauern über Jahrtausende hinweg entwickelt haben und dass sie unsere Fähigkeit, uns selbst zu ernähren, unterminiert wird.“http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gentechnik-monsanto-ia.html

Bild: >>> Oben ist der Himmel durch toxische stratosphärische Aerosolpartikel-Injektionen zugesprüht (man sieht es deutlich am stark ausgebleichtem Himmel) und am Boden werden massenhaft krankmachende toxische Herbizide gesprüht..

Ein Gentechnik-Gigant kontrolliert die Landwirtschaft

 

MONSANTOS MACHTSTRATEGIEN & UNTERNEHMENSKÄUFE 

EIN REPORT

 

Der Monsanto Konzern blickt auf eine lange Skandalchronik zurück, von Agent Orange über PCB bis zum Dioxin. Derzeit stammen 90% aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Das global agierende Unternehmen verfolgt ein atemberaubendes Ziel: Es will die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen. 

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Dabei greifen Monsantos Strategien wie Zahnräder ineinander: Einflussnahme auf Politik und Wissenschaft, Aufkauf konkurrierender Unternehmern, aggressiver Erwerb von Patenten, Kontrolle von Landwirten und Inkaufnahme der Kontamination großer Gebiete mit Gen-Pflanzen. Mit diesen Taktiken drängt Monsanto sich auch auf den deutschen Markt.

 

Um das weltweite Saatgut-Monopol zu erlangen, versucht Monsanto auf vielen Ebenen Einfluss zu nehmen: Der Konzern ist Mitglied zahlreicher Lobbygruppen und Strategie-Allianzen weltweit, um auf politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen. In den USA wechseln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Monsanto zu US_Bundesbehörden – und wieder zurück. Monsanto und die britische Labour Party werden von der selben PR-Agentur vertreten, führende Labour-Parteimitglieder haben massiv in die Gentech-Industrie investiert.

 

In Deutschland traten die beiden Spitzenbeamten Hans-Jörg Buhk, Leiter der Gentech-Genehmigungsbehörde beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), und Detlef Bartsch, ebenfalls BVL, in einem Werbefilm für den Gen-Mais von Monsanto auf und lobten dessen Vorzüge. An zahlreichen Universitäten in aller Welt sponsert Monsanto Weiterbildungsmaßnahmen, die Anschaffung neuer Techniken, Professuren und Promotionen. Darüber hinaus setzt Monsanto eine geschickte Kombination von Strategien ein, die wie Zahnräder ineinander greifen.

MONSANTOS >>>> MACHT- STRATEGIEN

STRATEGIE 1: KAUFEN

 

Seit 1999 kaufte Monsanto für mehr als 13 Milliarden Dollar überall auf der Welt Saatgutfirmen. Noch im Januar 2005 erwarb Monsanto den Konkurrenten Seminis für 1,4 Milliarden Dollar. Monsanto ist jetzt mit mehr als vier Milliarden Euro Umsatz  nach DuPont weltweit der zweitgrößte Saatgutanbieter und der größte Anbieter von Gentech-Saatgut.

STRATEGIE 2: PATENTIEREN

 

In den 1980er Jahren und den frühen 1990er Jahren erwarb Monsanto in den USA bedeutende Patente auf gentechnische Methoden und auf Gene. Monsanto verdient vor allem an zwei Schlüsseltechnologien: 1) – BT-TECHNOLOGIE, 2) – ROUNDUP-READY-TECHNOLOGIE

1) – BT-TECHNOLOGIE:

 

Das Bt-Toxin ist ein Insekten-Gift, das normalerweise von dem Bakterium Bacillus thuringiensis (Bt) produziert wird. Monsanto besitzt Patentrechte auf Nutzpflanzen, in die Bt-Toxin-Gen eingeführt wurde. Sie sollen damit gegen Schädlinge geschützt sein.

 

2) – ROUNDUP-READY-TECHNOLOGIE:

 

Roundup ist ein Breitbandherbizid aus der Produktion Monsantos (aktiver Bestandteil: Glyphosat). Monsanto besitzt Patentrechte auf Nutzpflanzen, die per Gentechnik gegen Roundup resistent gemacht wurden (Roundup-Ready-Nutzplanzen).

 

Die Kombination von Patentrecht und Gentechnik gibt Monsanto ein überaus effektives Werkzeug an die Hand, um die gesamte Kette der Nahrungsmittelproduktion ökonomisch zu dominieren: Das patentgeschützte Saatgut erlaubt es Monsanto, Landwirte vertraglich zu binden. Die Ernte gehört keineswegs dem Landwirt allein, sondern das Patentrecht sichert Monsanto Lizenzrechte. Darüberhinaus sind die Patente so weit gefasst, dass sie auch noch die Folgeprodukte der Ernte bis zum Endprodukt umfassen.

 

STRATEGIE 3:  KONTROLLIEREN

 

Monsanto festigt seine marktbeherrschende Position durch die Verträge, die es mit den Käufern seines Saatguts abschließt. Diese Verträge verbieten Landwirten, die eigene Ernte als Saatgut zu verwenden, wie es Bauern seit tausenden von Jahren tun. >>>Schreiben Landwirten vor, ihre Chemikalien bei Monsanto zu erwerben. >>>Erlegen Landwirten eine Schweigepflicht auf: kommt es zu Konflikten über eine etwaige Verletzung des Vertrages, dürfen sie zu dritten nicht darüber sprechen. >>>Verpflichten Landwirte, den Detektiven Monsantos jederzeit und unter allen Umständen Zutritt zu seinem Land gewähren.

 

In neueren Verträgen Monsantos ist außerdem eine Klausel enthalten die es dem Landwirt untersagt, Monsanto zu verklagen, sollte das Gentech-Saatgut im Anbau versagen. Ignoriert ein Landwirt die Vereinbarungen oder ein Teil davon, so kann er laut Vertrag für die von ihm begangene Patentrechtsverletzung haftbar gemacht werden. Er muss die Anwaltskosten sowie die gesamten Kosten der Durchsetzung des Vertrags bezahlen.

 

Monsanto unterhält eine eigene Abteilung von 75 Mitarbeitern mit einem jährlichen Budget von 10 Millionen Dollar, die sich nur um mögliche Patentverletzungen durch Landwirte kümmert. Laut eigenen Angaben aus den Jahren 2003 und 2004 nimmt das Unternehmen jährlich 500 bis 600 Untersuchungen wegen „Saatgutpiraterie“ auf. Bis 2004 hat Monsanto 90 Verfahren angestrengt, in die 147 Farmer und 39 Kleinunternehmen oder Landwirtschaftsfirmen verstrickt sind. Gerichtsstand ist grundsätzlich St. Luis, Missouri (USA) – der Firmensitz von Monsanto, so steht es im Vertrag.

 

Eines der bekanntesten Opfer Monsantos ist der kanadische Raps-Farmer Percy Schmeiser. Er war nicht einmal Kunde Monsantos. Laut Schmeiser wurden seine Felder durch die Gen-Saaten des Konzerns kontaminiert. Weil sich danach in Schmeisers Pflanzen die von Monsanto patentierte Gene fanden, verklagte der Saatgutkonzern den Farmer 1998 wegen Patentrechtsverletzung. Am 6. August 2004 entschied der oberste Gerichtshof Kanadas in letzter Instanz gegen Schmeiser.

 

STRATEGIE 4 – KONTAMINIEREN

 

Monsantos Anwälte würden bestreiten, das Unternehmen habe die Kontamination ganzer Regionen mit seinen Gen-Saaten absichtlich herbeigeführt. Tatsache ist: Eine solche Kontamination fand und findet in dramatischen Ausmaßen statt. In Nordamerika ist heute mehr als die Hälfte allen konventionellen Mais- und Soja-Saatguts und fast das gesamte Raps-Saatgut mit Monsanto patentierten Genen kontaminiert.

MONSANTO AGIERT WELTWEIT

Was Monsanto beispielhaft mit aller Härte vor allem in Kanada und den USA eingeübt hat, führt es nun auf anderen Kontinenten fort.

AFRIKA >>> In Südafrika ist Monsanto mit seinen Gen-Saaten bereits fest etabliert und bemüht sich nun um weitere afrikanische Märkte. Eine Taktik: Das Unternehmen verschenkt Gentech-Saatgut an Kleinbauern.

SÜD-UND SÜDOSTASIEN >>> Während der letzten Jahre konnte der Konzern trotz massiver öffentlicher Proteste seine Bt-Baumwolle in Indien und Indonesien und auf den Philippinen seinen Bt-Mais auf den Markt hieven. Indien gehört zu den zehn größten Saatgutmärkten der Welt.

SÜDAMERIKA >>> Jahrelang sah Monsanto tatenlos zu, dass Bauern in Südamerika die Gen-Saaten Monsantos untereinander verkauften. Mittlerweile sind zahlreiche Felder in Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Mexiko mit Monsanto-Genen kontaminiert. Ökologisch besonders gravierend ist dies in Mexiko, dem Ursprungsland von Mais mit zahlreichen lokalen Varietäten. Nun will Monsanto Lizenzgebühren: Anfang des Jahres 2005 drohte das Unternehmen, Argentinien zu verlassen, falls die Landwirte keine Abgaben zahlen. Damit wäre die Aussaat in Gefahr gewesen, denn die meisten nationalen Saatgutfirmen haben mittlerweile bankrott gemacht. Angesichts dieser Situation nimmt sogar die argentinische Regierung das Wort „Gangstermethoden“ in den Mund.

IM IRAK >>> zeigt sich die neuste Entwicklung: Dort haben die USA ein Patentrecht installiert, wonach Bauern patentiertes Saatgut nicht mehr zur Wiederverwendung aufbewahren dürfen. Damit wird im Irak per Gesetz geregelt, was Monsanto in den USA jedem einzelnen Farmer in den Privatvertrag schreibt, wenn er Gentech-Saatgut kauft.

MONSANTO DRÄNGT AUCH AUF DEN DEUTSCHEN MARKT 

Auch in Deutschland möchte Monsanto seine Gen-Saaten nun auf den Markt drücken – wie immer zunächst auf dem Weg des Erprobungsanbaus, der laut eigenen Angaben des Konzerns 2004 an 28 Standorten stattfand.

Um die Koexistenz mit gentechnikfreien Landwirtschaftsbetrieben zu sichern, bietet das Unternehmen ein neues Modell an: Es offeriert den Landwirten die Abnahme ihrer Maisernte zum aktuellen Marktpreis. Ein Nachweis, ob der Mais gentechnisch verunreinigt ist muss nicht erbracht werden.

SKANDAL- CHRONIK MONSANTOS

Die Skandalchronik des Chemie- und Gentechnikgiganten Monsanto ist atemberaubend und lang. Das Unternehmen ließ Studien frisieren und leugnete Gefahren, zum Beispiel von PCB (polychlorierten Biphenylen), Dioxin, Agent Orange und rBST (Rinderwachstumshormon zur Steigerung der Milchleistung).

In Indonesien wurde Monsanto vor kurzem wegen Bestechung eines Regierungsbeamten verurteilt. In Indien kam Greenpeace einem Betrugsskandal in einem Zulassungsantrag für Gen- Baumwolle auf die Spur – die Erträge waren frisiert. Zwischen 1990 und 2001 hat Monsanto in den USA Gen-Pflanzen 44-mal illegal freigesetzt.

Monsantos Gentechnik-Produkte versagen überdies immer wieder: In den Vereinigten Staaten haben schon hunderte von Farmen Monsanto verklagt, weil Bt-Baumwollernten desaströs ausfielen und die Landwirte massive Finanzeinbußen hinnehmen mussten.

In Indonesien führte eine Dürre schon im ersten Pflanzjahr zu einer explosionsartigen Vermehrung der Schädlingspopulation auf der Gen-Baumwolle, nicht jedoch auf anderen Baumwollsorten.

In mehrjährigen Studien an US-Universitäten konnte nachgewiesen werden, dass die Erträge von gentechnisch manipuliertem Roundup-Ready-Soja im Vergleich zu konventionellen Sorten niedriger sind. 

Monsanto behauptet, der Einsatz von Roundup-Ready-Planzen würde den Verbrauch des Herbizids verringern. Der US Agrarwissenschaftler Charles Benbrook konnte jedoch nachweisen, dass sich im Anbaujahr 2003/2004 der Gesamtverbrauch an ROUNDUP READY auf argentinischen Gen-Sojafeldern ver-56-facht hat. Die Gesamtmenge an Pestiziden, die für gentechnisch veränderten Mais, Soja und Baumwolle verwendet wurden, stieg in den USA zwischen 1996 und 2004 um 122,4 Millionen Pfund.

1999 fanden US-Forscher heraus, dass die Stängel von Roundup Ready-Sojabohnen aufplatzten, wenn der Boden im Sommer 40 bis 50 Grad Celsius heiß wird. Nur in Böden, die sich auf 25 Grad erwärmen, wachsen die gentechnisch veränderten Pflanzen so gut wie die konventionellen.

07.04.2005

REPORT: MONSANTO

Quelle: https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/greenpeace_monsantos_machtstrategien_1.pdf  >>>> Hier sind auch alle Quellenangaben verlinkt.

ARCHIV: ARTIKEL KANN VERALTETE INFORMATIONEN ENTHALTEN

Dieser Artikel ist schon aus dem Jahr 2005. >>> Die Daten stimmen sicherlich nicht mehr mit den aktuellen Angaben überein, aber leider ist dies immer noch mehr denn je.. ein aktuelles Thema. >>>> Das Gift auf unserem täglichen Teller. Wie weltweite Multi-Konzerne die Umwelt verseuchen und die Gesundheit der Menschen und Tiere aufs Spiel setzen, um Mega-Gewinne zu kassieren. Und unsere Regierungen schaffen die Rahmenbedingungen, dass so etwas überhaupt erst möglich macht.

 

Quelle : https://www.weather-modification-journal.de/wie-die-genfood-mafia-unser-essen-verseucht/
 

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