Kostenlose Energie aus Wasser, Erde und Luft


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Immer mehr Bauherren entscheiden sich für die Nutzung regenerativer Energiequellen. Besonders im Trend liegt die Wärmepumpenheizung. Das bestätigt auch Rainer Linnemann, Produktmanager beim Fertighaushersteller WeberHaus: „Mittlerweile verkaufen wir jedes dritte Haus mit der innovativen Wärmepumpentechnik.“

Energiebewusst leben und Heizkosten sparen wird für Bauherren zunehmend wichtiger, denn Heizung und Warmwasser machen in deutschen Haushalten zirka 70 Prozent des Energieverbrauchs aus.

Die Wärmepumpe nutzt die vorhandene Wärme aus der Umwelt: Es gibt drei Möglichkeiten, um eine Wärmepumpe mit Wärmeenergie zu versorgen: Aus der gespeicherten Wärme im Erdreich, dem Grundwasser oder aus der Luft. So erzeugt die Heizung mit drei Viertel kostenloser Umweltwärme und einem Viertel Strom 100 Prozent Heizenergie.

Das heißt: Moderne Wärmepumpen erzeugen mit einer Kilowattstunde Strom eine Wärmeenergie im Wert von vier bis fünf Kilowattstunden. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.

Zusammen mit einer optimalen Wanddämmung und dem Einsatz einer Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung ist sogar ein Energiegewinn möglich.

Wärmepumpe – Definition & Erklärung

Eine Wärmepumpe ist ein Apparat, der aus Umgebungstemperatur (etwa 75 Prozent) und Antriebsenergie (etwa 25 Prozent) Nutzwärme herstellt.

Dazu nutzt die Wärmepumpe die in der Umgebung, also Luft, Erdboden oder Grundwasser enthaltene Wärmeenergie. Als Wärmeenergie gilt alles oberhalb -273 °C; selbst bei -20 °C kann eine Wärmepumpe noch wirtschaftlich arbeiten.

 

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Sie entzieht der Umgebung diese Energie, indem sie ein Kältemittel hindurchleitet. Das ist eine Flüssigkeit, die schon bei sehr niedrigen Umgebungstemperaturen verdampft. Diesen Dampf verdichtet ein Kompressor. Dabei entsteht eine sehr viel höhere Temperatur. Das nun gasförmige, stark erhitzte Kältemittel gibt seine Energie in einem Verdampfer (Wärmetauscher) beispielsweise im Plusenergiehaus an das Heizwasser einer Fußbodenheizung oder die Frischluft einer kontrollierten Wohnraumlüftung ab. Der Überdruck entweicht durch ein Ventil, das Kältemittel verflüssigt sich wieder und kann neue Umgebungsenergie aufnehmen.

Zwar wird der Begriff Wärmepumpe nur für das Heizaggregat verwendet, das Prinzip jedoch wird auch beim Kühlschrank genutzt. Dort ist die Umgebungsenergie die im Inneren des Kühlschranks vom Kühlmittel aufgenommene geringe Wärme, die durch die Antriebsenergie der Pumpe und die Kompression als sehr viel größere Abwärme an die Umgebung abgegeben wird.

Quelle : https://mutter-natur.net/kostenlose-energie-aus-wasser-erde-und-luft/

 
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