E-Zigaretten enthalten krebserregende Stoffe und führen zu Lungenschäden


9973677
15.6M shares, 9973677 points
Advertisements

Der E-Zigaretten-Gebrauch steigt dramatisch – besonders unter Jugendlichen. Experten sind besorgt, da E-Zigaretten den Umstieg zum gewöhnlichen Rauchen erleichtern können. Doch selbst wenn E-Zigaretten-Nutzer nicht zu Rauchern werden – so stellten Forscher jetzt fest – können E-Zigaretten aufgrund der giftigen Bestandteile des Dampfes die Gesundheit beeinträchtigen. E-Zigaretten schaden insbesondere den Lungen, wie die Wissenschaftler im November 2016 schreiben.

E-Zigaretten – Für die Gesundheit gar nicht gut

E-Zigaretten werden immer beliebter, nicht zuletzt aufgrund der massiven Werbung der E-Zigaretten-Händler, die immer wieder die Studie der Wissenschaftsorganisation Public Health Englandzitieren. Dieser Studie zufolge seien E-Zigaretten um 95 Prozent weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten.

Ob dieser Prozentsatz stimmig ist, mag dahingestellt bleiben. Tatsache ist hingegen, dass mit dem bisherigen viel zu geringen Wissen um die Auswirkungen des Dampfens von E-Zigaretten, deren Gesundheitsrisiko keinesfalls einzuschätzen ist. Fast wöchentlich entdecken Forscher neue gesundheitliche Nachteile dieser Zigaretten, so dass sie keine wirkliche Alternative zum Rauchen darstellen, wenn man gesund bleiben möchte.

Auch sind chronische Langzeitfolgen des Dampfens nicht etwa deshalb unbekannt, weil es sie nicht gäbe, sondern nur, weil noch keine Studien, insbesondere keine Langzeitstudien in diesem Bereich durchgeführt wurden.

Advertisements

Erste Warnungen liegen aber durchaus vor, wie wir in den letzten Monaten berichtet hatten:

Im Juni 2016 beispielsweise schrieben Forscher der University of North Carolina, das E-Zigaretten für das Immunsystem offenbar schlimmere Folgen haben als das gewöhnliche Rauchen.

Im November 2016 verkündeten Forscher des Desert Research Institutes DRI in den USA, dass aus den Liquids beim Dampfen krebserregende Stoffe entstehen, die bislang noch nicht berücksichtigt wurden.

Im selben Monat und Jahr zeigten Wissenschaftler der University of Southern California, dass Jugendliche häufger zur Zigarette griffen, wenn sie zuvor bereits einmal gedampft hatten und letztendlich sogar zu stärkeren Rauchern wurden, wenn sie über das Dampfen zum Rauchen gekommen waren.

Gerade die Lungen und Bronchien glauben viele Menschen zu schonen, wenn sie zur E-Zigarette statt zur Tabakzigarette greifen.

Eine Studie vom November 2016 lässt hier aber eindeutige Zweifel aufkommen:

Die Studie mit dem Titel “E-Zigaretten-Gebrauch und Atemwegsbeschwerden bei jungen Menschen” erschien im Fachjournal der American Thoracic Society (American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine). Leitender Autor war Dr. Rob McConnell, Professor für präventive Medizin an der Keck School of Medicine der University of Southern California.

Dr. McConnell und Kollegen berichten von einem Zusammenhang zwischen dem Dampfen von E-Zigaretten und anhaltendem Husten, Bronchitis, Verschleimung oder Auswurf – laut Daten aus der Southern California Children’s Health Study.

Advertisements

Man weiss mittlerweile, dass beim Dampfen von E-Zigaretten giftige Chemikalien in die Lungen befördert werden, wie z. B. giftige Metalle, Alkaloide, Nitrosamine, Nikotin, Aldehyde u. a.”, so Dr. McConnell. “Dennoch gibt es sehr wenige Studien über chronische Gesundheitsfolgen durch E-Zigaretten. Die The Children’s Health Study stellte eine gute Gelegenheit dar, um herauszufinden, wie hoch bei Dampfern das Risiko für die Entwicklung der bei Rauchern so typischen Symptome gereizter und erkrankter Atemwege ist.”

Dampfen verdoppelt das Risiko für kranke Atemwege

76 Prozent der Studienteilnehmer hatten noch nie gedampft, 14 Prozent hatten in der Vergangenheit einmal gedampft und fast 10 Prozent waren derzeit Dampfer.

Es zeigte sich, dass das Risiko für Symptome kranker Atemwege im Vergleich zu den Nicht-Dampfern

  • um 85 Prozent bei jenen gestiegen war, die in der Vergangenheit einmal gedampft hatten und
  • bei den regelmässigen Dampfern gar doppelt so hoch war.

Je häufiger eine Person dampfte, umso wahrscheinlicher war es, dass sie an chronischem Husten oder anderen Atemwegsproblemen litt.

Bei der Auswertung der Daten wurde selbstverständlich ein mögliches Risiko durch zusätzliches Rauchen gewöhnlicher Zigaretten oder durch Passivrauchen berücksichtigt bzw. ausgeschlossen. Auch soziodemographische Faktoren waren ausgeschlossen worden.

Ein verstärktes Asthmarisiko oder verengte Atemwege bei Jugendlichen konnten mit dem Dampfen noch nicht in Verbindung gebracht werden. Stattdessen zeigte sich in einer Studie vom August 2017, dass E-Zigaretten die Blutgefässe schädigen – und zwar schon nach fünfminütigem Dampfen.

E-Zigaretten beschleunigen die Alterung der Blutgefässe

Forscher der West Virginia University stellten – leider im Tierversuch – fest, dass schon der einmalige Kontakt mit E-Zigaretten-Dampf ausreicht, um die Gefässfunktionen zu beeinträchtigen. Innerhalb einer Stunde nach einem nur fünfminütigen Kontakt zu E-Zigaretten-Dampf verengten sich die Blutgefässe um 30 Prozent.

Dampft man dauerhaft, beispielsweise 20 Stunden pro Woche, so vermuten die Forscher, dass sich in weniger als einem Jahr negative Folgen für die Gefässgesundheit entwickeln. In vorliegender Studie war schon nach 8 Monaten eine Verhärtung der Arterien entstanden. E-Zigaretten sollten daher nicht als sicher betrachtet werden, da sie signifikant schädliche Auswirkungen auf die Blutgefässgesundheit haben können – so die Studienautoren.

E-Zigaretten-Verbote zum Schutz Jugendlicher

Die amerikanische Lebensmittelüberwachungsbehörde FDA hat nicht zuletzt aus den genannten Gründen erst kürzlich den Verkauf von E-Zigaretten an Jugendliche unter 18 Jahre verboten, und in Kalifornien wurde der Verkauf an Personen unter 21 Jahren untersagt.

Unsere Ergebnisse lassen annehmen, dass diese Regelungen, die den Einstieg in das Dampfen erschweren, chronische Lungenkrankheiten bei Jugendlichen eindämmen werden. Da aber der Gebrauch von E-Zigaretten im augenblicklichen Ausmass noch recht neu ist, müssen wir weitere Untersuchungen durchführen, um die Langzeitfolgen herauszufinden und ihre Mechanismen zu verstehen”, schliesst Dr. McConnell.

Quelle : https://www.zentrum-der-gesundheit.de

 
Advertisements

Like it? Share with your friends!

9973677
15.6M shares, 9973677 points

What's Your Reaction?

Cry Cry
319573
Cry
Cute Cute
287616
Cute
Damn Damn
255658
Damn
Dislike Dislike
223701
Dislike
Like Like
127829
Like
Lol Lol
95872
Lol
Love Love
63914
Love
Win Win
287616
Win
WTF WTF
255658
WTF
sanp4face

0 Comments

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copy Protected by Chetan's WP-Copyprotect.
Choose A Format
Personality quiz
Series of questions that intends to reveal something about the personality
Trivia quiz
Series of questions with right and wrong answers that intends to check knowledge
Poll
Voting to make decisions or determine opinions
Story
Formatted Text with Embeds and Visuals
List
The Classic Internet Listicles
Countdown
The Classic Internet Countdowns
Open List
Submit your own item and vote up for the best submission
Video
Youtube, Vimeo or Vine Embeds
Audio
Soundcloud or Mixcloud Embeds
Gif
GIF format